Von der Schraube bis zum Rührgerät: Wie sieht ein Malerauto von innen aus?

Manchmal steht man an der Ampel hinter einem Lieferwagen oder Kombi eines Malers – und fragt sich, was denn eigentlich in einem Malerauto alles so drin ist. Farbe? Tapeten? Genau das ist es meist nicht. Thorsten Schmidt hat einmal seine Schiebetür ganz weit aufgemacht und zeigt uns, worauf es beim Einsatz auf der Baustelle vor allem ankommt.

Die Heidecke Malerwerkstätten legen großen Wert darauf, dass die Mitarbeiter jederzeit Top-Material zur Hand haben. Deshalb haben wir uns schon vor einiger Zeit für ein Ordnungssystem in unseren Malerautos entschieden, das Übersicht und Raumausnutzung optimiert. Für das System „Sortimo“ findet Schmidt lobende Worte: „Praktisch ist, dass die Bosch-Koffer sehr gut hineinpassen. Ich schiebe einfach die Werkzeugkisten ins Regal und sie klicken ein.“

In den Kisten sind einerseits Geräte, die er im Einsatz regelmäßig braucht: Flex, Schleifer, kleine Rührgeräte. Andere enthalten Schrauben, Dübel, Handschuhe, Mundschutz oder Schwämme. Und auch einen Tapezierkoffer gibt es hier; Schmidt genießt einen Ruf als exzellenter Tapezierer.

Was ist drin im Malerauto von Thorsten Schmidt?

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Wenn alles ordentlich an seinem Platz ist, können auch größere Geräte mitreisen.

Oben rechts hat er eine Reihe chemischer Produkte untergebracht: Waschpaste, Verdünner, Schimmel-Ex, Alkohol, Desinfektionsmittel. Oben links liegt Zubehör: Schleifpapier für maschinelles und manuelles Schleifen, Müllsäcke, Abdeckplanen. „Und dann brauche ich noch verschiedenes Werkzeug“, ergänzt der Maler: „Spachtel, Schere, Klingen, Messer und natürlich verschiedene Röllchen, je nachdem was ich wie lackiere oder anstreiche.“ Leitern passen längs ins Malerauto, auch Eimer sind mit von der Partie. „Aber hunderte Liter Dispersionsfarbe mitzunehmen oder zig Rollen Tapeten, das ginge zu weit. Das lassen wir vorab auf die Baustelle liefern.“

Eine Ausnahme macht Schmidt, wenn es Ausbesserungen zu erledigen gibt, etwa bei Versicherungsschäden. Dann kann auch schon mal Spachtelmasse im Malerauto dabei sein oder ein paar Dosen Lack. „Wir haben im Lager immer genug da – in verschiedenen Klassen, je nach Anforderung. Wenn wir nachbestellen, können wir entweder direkt an den Einsatzort liefern lassen oder ans Lager.“ Und schon ist er mit schnellen Schritten zu einem Tor unterwegs, hinter dem das Heidecke-Lager eingerichtet ist. Ein Kollege rührt dort gerade Farbe an.

Jeder nimmt sich aus dem Lager, was er im Malerauto braucht

Das Lager nimmt auf, was nicht für jeden Einsatz gebraucht wird – und dazu eine stattliche Menge an Vorrat für kurzfristige oder vorbestellte Einsätze. Dann lagern hier lange Leitern und Rollgerüste. Und natürlich sind viele Regale gefüllt mit Wandfarbe, Lacken und säckeweise Putz. „Hier nimmt sich jeder, was er braucht“, erklärt Schmidt. „Werkzeuge wie Akkuschrauber hat ja jeder selbst im Malerauto.

Unsere Malerautos sind auch von außen eine Visitenkarte: sauber und gut gewartet.

Sein Malerauto hat Schmidt immer in Schuss. „Die Ersteinrichtung hat ein Kollege von mir komplett durchgeführt. Meine Aufgabe ist es, das System am Laufen zu halten, also konsequent nachzufüllen, was fehlt.“ Beispielsweise sei ein zunächst unscheinbares Detailstück wie Abdeckfolie eines der wichtigsten Utensilien überhaupt – und zeitkritisch. „Wenn ich auf eine Baustelle komme und nicht abdecken kann, dann würde mich ja kein Kunde anfangen lassen“, lacht Schmidt, „da muss man schon vorher dran denken!“