Tilo Wagner ist Netzwerker des Monats

Netzwerker des Monats – was ist das? Das ist eine Auszeichnung, die man im Empfehlungsnetzwerk Business Network International (BNI) erhalten kann. Niederlassungsleiter Tilo Wagner ist erst seit einigen Monaten regelmäßig dabei und hat sich trotzdem schon die erste Urkunde abholen können. Im Monat Dezember brachte er den größten Umsatz in die Unternehmerrunde ein.

„Wer gibt, gewinnt“ ist das Motto des Netzwerks. Jeden Dienstag um sieben Uhr morgens trifft sich Wagner mit 40 anderen Unternehmern zum Frühstück und tauscht Empfehlungen aus. Jedes Gewerk ist nur einmal vertreten, damit sich niemand Konkurrenz macht. „Wir können zum Beispiel anderen Bauhandwerkern sehr viele Aufträge vermitteln“, so Wagner, „meist geht es ja um umfassende Renovierungen und Sanierungen – und unsere Kunden freuen sich, wenn wir kompetente und zuverlässige Kollegen mit ins Boot holen.“ So geschehen in einem Renommierobjekt in der Bochumer Innenstadt: Heidecke arbeitet dort an den Wänden und Bodenleger Walter Maus aus Köln-Müngersdorf kümmert sich um die neuen Böden.

Alles wird nachgehalten

BNI ist ein sehr verbindlich arbeitendes Netzwerk. Anwesenheit ist Pflicht, es gibt eine Teilnahmegebühr und jedes Jahr muss man einen neuen Antrag stellen, wenn man dabeibleiben will. Empfehlungen werden dokumentiert und genau nachgehalten. Wagner hat sich gut in die Strukturen eingefunden: „Es ist interessant, was meine Kolleginnen und Kollegen alles anbieten. Der hohe Umsatz ist auch deshalb zustande gekommen, weil wir selbst einige Leistungen gebucht haben. Der sichere Zugriff auf Fachkompetenz ist für uns fast genauso wichtig wie die Generierung von neuen Umsätzen.“

Die erwartet der Niederlassungsleiter schon in nächster Zeit. „Geben tun wir bereits, gewinnen werden wir auch bald. Die ersten Projekte haben sich schon angekündigt.“ Immerhin macht die Unternehmergruppe, der er angehört, pro Jahr zwei Millionen Euro Umsatz. Deshalb sind die Plätze für klassische Empfehlungsgewerke auch schnell vergeben und sehr begehrt. Neben Handwerkern sind dies kreative Berufe, Bürodienstleistungen, Anwälte, Steuer- und Unternehmensberater, aber es gibt auch Kunsthändler, Physiotherapeuten und Reisebegleiter. „Auf den Malerplatz haben wir lange hingearbeitet“, lacht Wagner, „den geben wir so schnell nicht wieder her.“