Frohes neues Fassadenjahr! – Ostern ist da

Der Winter 2018 wollte zuerst gar nicht kommen – und jetzt will er kaum noch gehen. Schön, wenn dann zumindest unsere liebevoll gestalteten Osterkörbe fertig sind und gute Laune versprühen. Unsere Firmentradition will es, dass unsere langjährigen Stammkunden jedes Jahr im Frühling einen Korb von uns bekommen. Denn Ostern ist sozusagen das Neujahr des Malers.

Primeln, Mini-Narzissen, Moos und bunte Eierchen – man braucht nicht viel, um Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Noch dazu, wenn der Teamleiter persönlich auf der Tür steht und das Körbchen überreicht. Denn auch das ist bei uns üblich: Wir verschicken unsere Aufmerksamkeiten nicht, sondern kommen selbst. Wir wollen uns nicht nur als Malerbetrieb in Erinnerung bringen, sondern persönliche Beziehungen pflegen. Nicht selten kommt man ins Gespräch – und das passt gut zum Auftakt des Malerjahres. Nach Ostern beginnt nämlich traditionell die Außensaison: Dann wird das Wetter warm genug, dass sich Farben verarbeiten lassen.

Fassadenarbeiten in Köln gehen bald los

Farbe verwenden wir nur bei Temperaturen von konstant über 5 Grad. Weil Farbe zu einem großen Teil aus Wasser besteht, kippt sie bei Minustemperaturen förmlich um: Die wässrigen Komponenten werden zu Eiskristallen, dehnen sich aus und zerdrücken bindende Bestandteile wie Silikon – wodurch die Farbe klumpig wird und nicht mehr gut hält. Wer schon einmal einen vollen Eimer im Winter in der Garage gelassen hat, kennt vielleicht den Anblick im Frühling: Auf der Farbe hat sich eine molkeartige Substanz gebildet, in der weiße Bröckchen schwimmen. Das kann man nur noch entsorgen.

Aber auch die Verarbeitung bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wird schwierig, denn auf kalten Oberflächen kann sich schnell ein Taufilm bilden. Dieser wirkt als isolierende Wasserschicht, so dass die Farbe nicht in die Fassade greifen kann. Hinzu kommt: Bei solchen Temperaturen trocknet Farbe nur sehr, sehr langsam. Bleibt es lange kalt und wird es gegebenenfalls noch feucht dazu, dann kann das die chemischen Prozesse stören. Und auch hier gilt: Nachtfrost tritt schnell auf. Dann kristallisiert die Farbe an der Außenwand aus und es kommt zu Abplatzungen und ungleichmäßigem Farbbild.

Gerüste sollen nicht lange stehen

In den meisten Jahren ist Ostern der Zeitpunkt, wo das kalte Wetter weicht und Nachtfröste selten werden. Letztes Jahr war sogar schon der März in Köln ein herrlicher Monat für Fassadenarbeiten. Nun ist dieses Jahr zwar eher mit nasskaltem Osterwetter zu rechnen. Aber im April geht es fast jedes Jahr mit den Temperaturen soweit bergauf, dass man die ersten Gerüste aufstellen kann. Dies nämlich tun wir erst, wenn wir mit zügiger Arbeit rechnen können. So stören wir die Hausbewohner möglichst wenig. Gerüste sind nicht gerade eine ästhetische Bereicherung, nehmen dazu noch Licht weg und ziehen tendenziell Leute an, die auf ihnen nichts verloren haben.

Die Saison reicht meist bis in den Oktober, manchmal sogar in den November. Wenn über Winter Fassaden doch gestrichen werden müssen, dann machen wir die Baustelle winterfest: Das Gerüst wird verkleidet und innen geheizt. Das allerdings tun wir nur im Notfall. Lieber bringen wir zu Ostern die leuchtend gelben Körbchen bei den Stammkunden vorbei und sagen ihm damit: „Frohes neues Fassadenjahr!“